Überraschungen, Freuden und Entbehrungen auf den Cook Inseln

Nun war auch ein zweites, lang ersehntes Highlight meiner Reise buchstäblich ins Wasser gefallen. Die Inselwanderung mit Pa. Nahezu eine lebende Legende, führt er seit vielen Jahren die naturinteressierten Besucher quer über die Insel oder beim sogenannten „Medicinal Nature Walk“, einige Stunden durch den Regenwald. Ich hatte mich schon unbeschreiblich auf dieses Ereignis gefreut, aber wie es schien, es sollte nicht sein, so versuchte ich mich jedenfalls zu trösten. Wofür hatte ich denn schon von Beginn meiner Reise an immer wieder auch Schicksalsergebenheit geübt. Immerhin, 5 Minuten hatte ich bei Pa im Auto gesessen und er hatte mindestens 20 Worte mit mir gewechselt, angefangen mit der Bewunderung meiner Beine, als ich ins Auto stieg und aufgehört mit dem Versprechen, morgen mit mir alleine den Walk zu machen. Aber besser ich fange von vorne an. Gleich nach meiner Ankunft auf Rarotonga hatte ich den Walk mit Pa für Dienstag gebucht. Das war auch kein Problem, im Gegenteil, man fragte mich, ob es mir etwas ausmache, als einzige Person mit einer Gruppe von Studenten, die eine wissenschaftliche Exkursion mit Pa gebucht hatten, mitzukommen. Warum sollte ich das ablehnen, versprach es doch ein hohes Niveau. Aus einem Touristenwalk würde somit eine Exkursion werden.

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