Blog Posts

Well, Wellington…..

Get Well in Wellington…. Für jemanden, der erst kürzlich nach Irland gereist war, bietet der Anflug auf Neuseeland, genauer auf Auckland, ein gewisses Deja vu Erlebnis. Man denkt, man lande in Kürze auf der Grünen Insel. Aber das ist eine bekannte Tatsache, dass Neuseeland sehr viel Ähnlichkeit mit Irland aufweist, und auch sehr viele Iren dort hin ausgewandert sind. Den Namen „Grüne Insel“ beanspruchen denn auch beide Länder für sich. Der Flug hatte 10 Stunden und 30 Minuten gedauert. Im Grunde wenig Zeit um für das neue und andere Land zu öffnen, nachdem man soeben erst von Japan und den vielen neuen Eindrücken Abschied genommen hatte. Das ich nun auf dem Weg in eine ganz andere Kultur war, das hatte ich schon bei der Begrüßung durch das Bordpersonal beim Einsteigen in die Maschine der New Zealand Air gemerkt, als ich dann noch das Safety Video schmunzelnd betrachten konnte, da wurde es überdeutlich, jetzt wird’s ganz anders. (httpsss://www.youtube.com/watch?v=Vlo6Iq5mkTI&feature=share). Man hatte es hier mit sehr lockeren Menschen zu tun, die sich selbst und die schwierigen Dinge im Leben, wie es aussieht nur zu gerne auf den Arm nehmen. Der Service an Bord war super, und ich genoss die Zeit mich auf das

Mehr lesen …

Abschied von Japan

Abschied in Narita Ich hatte noch den ganzen Tag in Tokio verbracht und war dann spät ins Hotel gekommen, wo ich mein Gepäck hatte deponieren können. Eine mir besonders sympathische Angestellte des Hotels sah mich kommen und wusste schon, was ich begehrte, öffnete die Tür zu einem Raum hinter der Rezeption und holte meinen Koffer. Sie rief auch das Taxi für mich. Als es da war, erklärte Sie dem Taxifahrer genau, an welche Stelle des großen Bahnhofs er mich zu bringen hatte. Das alles tat sie ohne meine Aufforderung. Bis heute bedaure ich, ihren Namen nicht zu kennen. Zu gerne hätte ich ihn erwähnt oder in eine Bewertung gebracht, die man im Anschluss an die Hotelaufenthalte immer abgeben kann. Sie war von meiner Ankunft bis zu meiner Abreise der gute Geist des Hotels und wann immer ich etwas zu fragen oder zu regeln hatte, war ich froh, wenn ich sie hinter dem großen Tresen sah. Oft danach habe ich noch immer an Ihre dezente Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft denken müssen. Der Taxifahrer tat wie ihm geheißen und fuhr mich exakt an den richtigen Eingang. Umrahmt von Baustellenzäunen hätte ich sicher meine liebe Not gehabt ihn sonst auszumachen. Eigentlich hätte er auch

Mehr lesen …

Teil II – Tokio bei Nacht.

Für meinen Abend im traditionellen japanischen Theater, welches sich ebenso in Ginza befand, hatte ich mir den U-Bahn Ausgang extra tagsüber angeschaut. Abends auf dem Weg dorthin sollte nichts schief gehen. Ich machte mich also mit ausreichend Zeit auf den Weg, was sich als gut erweisen sollte, denn wiederum stieg ich dann doch an einer anderen Stelle ins nächtliche Tokio herauf. Nun war die Not entsprechend groß, natürlich gab es keine Straßenbezeichnungen und auch keinen Hinweis, den ich lesen konnte. Ich würde also einfach ein paar Blocks ablaufen müssen, bis ich die Straße wiederfand, auf der ich gestern vormittag schon gelaufen war, um mir im Theater das Ticket zu besorgen. Leider führte das nicht zum gewünschten Erfolg, alles sah nachts anders aus, und ich konnte die gesuchte Straßenkreuzung nicht wiederfinden. Zu guter Letzt hielt ich ein Taxi an, das mich dann, wie ich sehen konnte, ganz standesgemäß am Theater vorfuhr.     Das Kabukiza Theater in Tokyo ist das größte seiner Art in ganz Japan. Es ist ein prächtiger Bau, der 2010, nachdem man das alte Theater abgerissen hatte,  in seiner heutigen Form wieder aufgebaut wurde. Das Theater selbst bestand aber schon seid 1889 an dieser Stelle und war ursprünglich

Mehr lesen …

Tokio: Teil I im Tageslicht

Meine letztes Ziel in Japan war die Millionen Metropole Tokio. Ein bisschen graute mir davor, war ich doch nie der typische Stadtmensch gewesen und auf Reisen gab es  daher wenige Großstädte, in denen ich es unendlich lange aushielt. Aber ich war auch gespannt auf diese bei jungen Leuten als hip geltende Weltstadt. Viele Dinge hatte ich über Tokio gehört, gelesen und auch das eine oder andere darüber in Film und Fernsehen gesehen. Zunächst galt es aber wieder den Bahnhof zu erobern und zu überwinden, als ich am 14. Dezember 2017 dort ankam. Doch das ging weitgehend ohne Probleme, und so konnte ich am richtigen Ausgang mein Taxi nehmen. Unweit vom Bahnhof, da wo einst das Fischerdorf Edo seinen Aufschwung nahm, um das heutige Tokio zu werden, nämlich rund um die Burg, am heutigen Kaiserpalast, lag mein sehr schönes und dazu noch erschwingliches Hotel einer japanischen Hotelkette. Das Zimmer im 9 Stock bot einen traumhaften Ausblick auf den großen Wassergraben, der die Palastinsel umgibt, und auf eine der zahlreichen Skyline – Ansichten der Stadt – dem Bankenviertel Marunouchi – und natürlich auf die Insel, auf welcher der „Himmlische Herrscher“ lebt, den wir als Kaiser bezeichnen. Besichtigen lässt sich dessen Palast nicht.

Mehr lesen …

Im Ryokan am Mount Fuji

Es war ein aufregender letzter Tag in Kyoto gewesen. Das Wandeln auf Nishitas Spuren und das An-schnuppern seines west-östlichen Philosophierens. Der gegen alle Widerstände doch noch erlebte Fishimashi Insari Schrein. Der aufregend schöne Anstieg durch diese 1000 von Torii in der Dunkelheit und so vieles mehr, was gar nicht alles festgehalten werden kann, die kleinen Begebenheiten und Beobachtungen am Rande. Aber es hieß Abschied nehmen. Und so machte ich mich am frühen Morgen wieder auf den Weg in Richtung des ungeliebten, undurchschaubareren Hauptbahnhof. Natürlich wusste ich inzwischen, wie ich zu den Shinkansen Zügen kam. Ich wusste, wo die Baustellen und Umleitungen mich ausspucken würden, ich kannte den Stadtplan. Hatte ich endlich begriffen, wie die Dinge zu handhaben waren, dann musste ich abreisen. Völlig selbstverständlich ging ich also zu meinem Bahnsteig, wo mich der HIKARI 462 um 9:56 nach Mishima bringen würde. Der Zug verließ die von Bergen umgebene Stadt durch viele Tunnel. Es hatte zwei sehr versierte und nette Angestellte des JR-Travel Offices vor einigen Tagen, ohne Übertreibung, mehr als eine Stunde gekostet, die richtige Verbindung für mich ausfindig zu machen. Es waren eine Dame und ein älterer Herr, die die Auskunftsplätze für englischsprachige Touristen besetzten. Eigentlich hatte ich bei

Mehr lesen …