Es war ein aufregender letzter Tag in Kyoto gewesen. Das Wandeln auf Nishitas Spuren und das An-schnuppern seines west-östlichen Philosophierens. Der gegen alle Widerstände doch noch erlebte Fishimashi Insari Schrein. Der aufregend schöne Anstieg durch diese 1000 von Torii in der Dunkelheit und so vieles mehr, was gar nicht alles festgehalten werden kann, die kleinen Begebenheiten und Beobachtungen am Rande. Aber es hieß Abschied nehmen. Und so machte ich mich am frühen Morgen wieder auf den Weg in Richtung des ungeliebten, undurchschaubareren Hauptbahnhof. Natürlich wusste ich inzwischen, wie ich zu den Shinkansen Zügen kam. Ich wusste, wo die Baustellen und Umleitungen mich ausspucken würden, ich kannte den Stadtplan. Hatte ich endlich begriffen, wie die Dinge zu handhaben waren, dann musste ich abreisen. Völlig selbstverständlich ging ich also zu meinem Bahnsteig, wo mich der HIKARI 462 um 9:56 nach Mishima bringen würde. Der Zug verließ die von Bergen umgebene Stadt durch viele Tunnel. Es hatte zwei sehr versierte und nette Angestellte des JR-Travel Offices vor einigen Tagen, ohne Übertreibung, mehr als eine Stunde gekostet, die richtige Verbindung für mich ausfindig zu machen. Es waren eine Dame und ein älterer Herr, die die Auskunftsplätze für englischsprachige Touristen besetzten. Eigentlich hatte ich bei …



